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Im Möbel-B2B gewinnt selten der lauteste Pitch, sondern der Anbieter, der Vertrauen, Lieferfähigkeit und einen klaren Projektprozess zeigt. Wer Vertrieb als System aufbaut, bekommt planbarere Pipeline und weniger „verlorene“ Anfragen.
Fokussiere zuerst: Welche Segmente schließen wirklich? Welche Projektgrößen sind profitabel? Ein sauberer Zielgruppenfokus macht Outbound, Partnerarbeit und Content deutlich effektiver.
Wenn Produktdaten inkonsistent sind, wird jedes Angebot langsamer, Fehler passieren häufiger und Partner verlieren Vertrauen. Ein Datenstandard ist oft der unspektakuläre, aber stärkste Umsatzhebel.
Outbound funktioniert, wenn du nicht „Möbel verkaufst“, sondern ein konkretes Problem löst: Ausschreibung gewinnen, Lieferzeit absichern, ESG-Anforderungen erfüllen oder Budgettreue. Der erste Schritt sollte klein sein – ein 10‑Minuten‑Quali‑Call statt Katalog-Marathon.
Partnerkanäle skalieren, wenn du sie operationalisierst: Innenarchitekten, Planungsbüros, Händler. Gib ihnen Assets (Musterbox, Projekt-Deck, technische Daten, schnelle Angebotsbausteine) und klare Regeln für Lead-Weitergabe und Feedback.
Ein „Decision Kit“ für Projektkunden beschleunigt: Referenzen, Zertifikate, Materialkarten, Pflegehinweise, Lieferfenster, Montageoptionen. Je weniger offene Fragen, desto schneller die Zusage.
Wenn du nur eine Zahl optimierst, nimm die Durchlaufzeit vom Erstkontakt bis Angebot. Geschwindigkeit plus Klarheit schlägt oft den perfekten Pitch.
In der Umsetzung hilft eine einfache Regel: Jede Stufe im Prozess braucht einen klaren „Next Step“ (z. B. Muster versenden, 15‑Minuten‑Briefing, Angebotsfenster, Freigabe). Wenn dieser Schritt fehlt, entsteht Leerlauf – und Leerlauf ist der Grund, warum viele Projekte am Ende versanden.
Typische Fehler: zu breite Zielgruppen, inkonsistente Produktdaten, unklare Lieferfähigkeit, Angebote ohne klare Optionen und Follow-ups ohne Mehrwert. Am Ende gewinnt der Anbieter mit dem saubereren Prozess.
Was ist der schnellste Hebel im Herstellervertrieb?
Angebotsstandardisierung plus konsequente Follow-ups. Viele Deals sterben an Unklarheit und Zeitverlust, nicht am Produkt.
Welche Inhalte funktionieren wirklich?
Cases, Planungsleitfäden, Materialkunde, Zertifikate und eine transparente Prozessbeschreibung. Ziel ist Risiko-Reduktion – nicht „mehr Blogposts“.
Wie wird Partnervertrieb planbar?
Behandle Partner wie einen Kanal: SLA, gemeinsame Pipeline-Reviews und standardisierte Angebotsbausteine.
Unterm Strich gewinnt nicht der schönste Katalog, sondern das Team mit der saubersten Ausführung: klare Zielgruppe, klare Daten, klares Angebot, klare Next Steps.
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